Spezialtipp

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Bild: SWR/Lena Semmelroggen

Dienstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

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Jazz in Südwest - Im Studio die SWR Big Band. Die SWR Big Band

Tagestipp

Heute, 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Wie wir lernten, die Atomkraft zu lieben In Belarus geht ein neues AKW ans Netz Von Inga Lizengevic Regie: die Autorin Produktion: Deutschlandfunk/SWR 2020 2011 nach der Katastrophe von Fukushima, beschließt Deutschland den Atomausstieg. Belarus beginnt mit dem Bau seines ersten Atomkraftwerks - obwohl kein Land stärker von den Folgen von Tschernobyl betroffen ist. Im benachbarten Litauen wächst die Angst. 70 Prozent des radioaktiven Fallouts von Tschernobyl sind auf Belarus, die Heimat der Autorin, niedergegangen. Tausende erkrankten an Krebs und starben. Ein ganzer Landstrich ist bis heute unbewohnbar. Trotzdem ist die Regierung unter Präsident Lukaschenko vom Nutzen der Atomkraft überzeugt. Inzwischen sind die Bauarbeiten so gut wie abgeschlossen. Das AKW soll 2020 ans Netz gehen. Litauen kämpft gegen das russisch finanzierte 10-Milliarden-Euro-Projekt im Nachbarland. Das neue Kraftwerk bei Astravets steht nur zehn Kilometer von der litauischen Grenze und nur 40 km von der Hauptstadt Vilnius entfernt. Das Kühlwasser wird dem Fluss Viliia (Neris) entnommen, der in Litauen in die Memel mündet. Im Katastrophenfall könnte das Trinkwasser für mindestens ein Drittel der Bevölkerung kontaminiert werden. Litauen hat für eine Million Euro Jodtabletten für die Bevölkerung gekauft. Für die Litauer ist unverständlich, wie hier ein neues AKW entstehen kann, wo doch das eigene AKW, ebenfalls russischer Bauart, beim Eintritt in die EU abgewickelt werden musste. Wie wir lernten, die Atomkraft zu lieben

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Mark Lanegan (1/2) Von 1983 bis 2000 war der Amerikaner Frontmann der Band Screaming Trees, aber er hat auch schon früh Soloalben aufgenommen: Bei seiner ersten Soloplatte 1990 hatte er tatsächlich Unterstützung von Kurt Cobain und Krist Novoselic von Nirvana. Seitdem hat er mit etlichen Künstlern wie UNKLE oder Moby zusammengearbeitet. Live ist der Mann ebenfalls ein Erlebnis, davon können Sie sich bei unserem Konzertmitschnitt überzeugen: Wir haben für Sie das Konzert von Mark Lanegan vom 1. Dezember 2019 in Lausanne.

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand Von Ulrich Bassenge Regie u. Musik: der Autor Mit Johannes Mayr, J.J. Jones, Georg Karger, Yogo Pausch, Mona Petri, Michael Stauffer, Bernhard Jugel, Ulrich Bassenge Produktion: WDR/SRF 2019 Vier Musiker kämpfen mit sich und den Gesetzen des Marktes. Jahre nach ihrem ersten Auftritt in "Bier auf dem Teppich" wagt die Band ohne Namen ein Comeback: gegen die Fliehkräfte des Alters, die prekären Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams. Verflixte sieben Jahre später trommelt Gitarrist Hannes seine ehemalige Band erneut zusammen. In einem abrissreifen Hörspielstudio hat er eine Aufnahmesession gebucht und nun will er mit Unterstützung seines Freundes und Produzenten Ludwig aus den alten Songs marktfähige Hits basteln. Sänger JJ, Bassist Georg und Schlagzeuger Yogo haben die Jahre in unterschiedlichen Musikprojekten gearbeitet und setzen alles auf eine Karte. Doch schon in den ersten Proben kristallisieren sich die Konflikte heraus. Zu tief sind die Gräben zwischen Kunstanspruch und Kommerz. Der Zahn der Zeit nagt: nicht nur am Selbstwertgefühl und den materiellen Existenzen, sondern auch an der psychischen Belastbarkeit der Bandmitglieder. Obendrein torpediert der merkwürdige Studiobesitzer Stauffer eine konstruktive Arbeitsatmosphäre. Dann betritt noch Influencerin Mona als Agentin der Plattenfirma das Parkett und die Ereignisse überstürzen sich. "Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand" ist das Sequel zur Hörspielproduktion "Bier auf dem Teppich", die Ulrich Bassenge 2012 für den WDR realisiert hat. Auch dieses verschärfte Menschenexperiment entstand auf der Basis sprachlicher und musikalischer Improvisationen im Aufnahmestudio. Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand

Featuretipp

Heute, 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

Träume. Geheime Welt im Schlaf (2). Gestaltung: Katrin Mackowski Kunst im Schatten der islamischen Zensur. Reflexionen über den Iran in Film und Literatur (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Das neue Heiße. Was ist "Young" am Jazz in Österreich? (2). Gestaltung: Hans Groiss und Studierende

Podcast

Deutschlandfunk Kultur

Waldsterben 2.0 und Forstwirtschaft - Unter den Wipfeln ist keine Ruh

Von Natur aus wäre fast ganz Deutschland von Wäldern bedeckt, hauptsächlich von Laubmischwäldern. Im Interesse der Holzwirtschaft dominieren heute aber die Nadelbäume. Das schafft große Probleme – und die Notwendigkeit, den Wald neu zu denken. Von Nora Bauer www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen

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Krieg der Zeiten

Der fünfzehnjährige Kire wächst 1944 in den Pommerellen auf. Durch die Liebe zu allen Dingen kann Kire mit Pflanzen und Tieren sprechen und er hat die Gabe, mit Hilfe seiner starken Fantasie, in die gute alte Zeit reisen zu können. Doch die Schatten des Krieges werden immer bedrohlicher und holen Freunde, geliebte Familienmitglieder, seine Fantasie und damit auch seine Kindheit. Eine geheime Gilde von Meistererzählern will Kire aufgrund seiner Begabung vor dem Krieg retten und schickt den jungen Meistererzähler Flint als Dorf-Postbooten getarnt, den Auserwählten in die Gilde zu holen. Doch das geht gründlich schief, denn Kire ist nicht der einzige in seiner Familie, der durch die Zeit reisen kann. Sein Bruder, seine Großmutter und er selbst versuchen aus der Zukunft kommend, Kires Kindheit zu erhalten und seine Vergangenheit zu ändern - was fatale Folgen hat...

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