Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Ö1 Morgenjournal

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Was die Seele durcheinander rüttelt". Anlässlich des 90. Todestages des Chronisten der Wiener Gesellschaft um 1900 stellt der Schauspieler Florian Teichtmeister seine Lieblingspassagen aus dessen Werken vor "Besser kann man Schnitzler nicht vermitteln", konnte man in Theaterkritiken zu "Professor Bernhardi" im Theater in der Josefstadt lesen. Mit atemberaubender Brillanz hat Florian Teichtmeister darin den intriganten Karrieristen Ebenwald gegeben. Es war nicht die erste Schnitzler-Figur, die Teichtmeister verkörpert hat: In Götz Spielmanns "Spiel im Morgengrauen" hat er als Leutnant Kasdas Bursche 2001 vor der Kamera debütiert, den Leutnant Gustl 2016 beim Festival Attersee Klassik gelesen und 2014 an der Josefstadt in "Liebelei" als Fritz Lobheimer gezeigt, wie es unter der charmanten Oberfläche brodelt. Anlässlich von Arthur Schnitzlers 90. Todestag am 21. Oktober stellt Florian Teichtmeister in den "Gedanken für den Tag" seine Lieblingspassagen aus den Werken des scharfsinnigen Chronisten der Wiener Gesellschaft um 1900 vor, erzählt von seiner Annäherung an die jeweiligen Rollen, was ihn davon trennt, was ihn verbindet und was ihm zu denken gibt. Bei Arthur Schnitzler heißt es dazu: "Alles, was Leben und Bewegung ist, was die Seele durcheinanderrüttelt, ist ein bisschen Glück."

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Ulla Pilz. Beethoven bringt wieder einmal große Geister zusammen, Louise Farrenc beschenkt einen Kollegen und Malcolm Arnold gratuliert sich selbst Den Machern von "Die Brücke am Kwai" läuft 1957 die Zeit davon - der Film soll rechtzeitig fertig werden, um ins Oscarrennen gehen zu können; aber niemand ist bereit, in so kurzer Zeit die Filmmusik zu komponieren ... niemand außer Malcolm Arnold. Der wirft innerhalb von zehn Tagen einen Soundtrack aus und gewinnt damit auch noch die begehrte Statuette. Für ihn hat das aber nicht nur angenehme Nebeneffekte, denn als jemand, der seine Brötchen in Hollywood verdient, wird er als Konzertkomponist oft nicht ganz ernst genommen. Dabei hat er neun Symphonien aufzuweisen und auch einige Ouvertüren, in denen sich manchmal Malcolm Arnolds unterschiedliche musikalische Welten verbinden - zu einem vergnüglichen Ganzen.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Der Gewässerökologe Günther Unfer über die Äsche. Teil 4: Die Veränderung der Flusssysteme Gestaltung: Thomas Thaler Sie ist "der österreichische Fisch des Jahres 2021": Die Äsche war im Alpenraum einst eine sehr häufige Fischart. Sie ist Leitfisch der "Äschenregion", die direkt flussab der Forellenregion liegt. Wie die Forelle benötigt die Äsche kaltes sauerstoffreiches Wasser, das auch im Sommer nicht über 18-20 Grad warm wird. Die Äsche besetzt daher den Ober- und Mittellauf der meisten Flüsse Österreichs. Da dieser Flussabschnitt besonders starken Veränderungen unterworfen wurde, steht es um die Äschenbestände in vielen Region schlecht. Besonders geeignete Laichplätze - flach überströmte Schotterbänke - sind heute nur mehr selten vorhanden. Aber auch traditionelle Wanderrouten sind vielfach unterbrochen. Nicht zuletzt spielen Räuber wie der Kormoran eine wichtige Rolle beim Rückgang der Äschenbestände.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Fürchtet euch nicht!

Wege aus der Angst (4). Gestaltung: Daphne Hruby Die Covid-19-Pandemie ist ein Brennglas. Durch sie werden gesellschaftliche Missstände aus dem Schatten geholt, aber gleichzeitig auch verstärkt. Dabei hat sich eine Emotion besonders manifestiert: Angst. Menschen haben Angst vor einer Ansteckung. Menschen haben Angst, dass ihre Liebsten erkranken, oder gar sterben. Menschen haben Angst vor der Impfung. Menschen haben Angst, dass sich zu wenige vakzinieren lassen. Menschen haben Angst um ihre wirtschaftliche und soziale Existenz. Menschen haben Angst vor den gesellschaftlichen Entwicklungen. Es gibt kaum einen Menschen, der in den vergangenen 20 Monaten, als das Virus das erste Mal nachgewiesen wurde, nicht auf irgendeine Art von Angst geplagt war. Besonders Heranwachsende leiden unter Lockdowns und sozialer Isolation. In dieser Altersgruppe haben sich psychische Erkrankungen wie Angststörungen verfünf- bis verzehnfacht, wie eine Studie kürzlich gezeigt hat. Tendenz steigend. Die hervorgerufenen Ängste werden uns noch lange begleiten. Höchste Zeit nach Wegen zu suchen, um aus diesem dunklen Tunnel herauszufinden. Hier gibt es viele Pfade, die sich auch an den jeweiligen Ausprägungsformen orientieren. Auf der therapeutischen Schiene hat sich die kognitive Verhaltenstherapie sehr bewährt. Dabei werden Betroffene behutsam mit ihren Ängsten konfrontiert, bis diese ihren Schrecken verlieren. Einige Psychologinnen und Therapeuten bedienen sich auch modernster Technik, etwa Virtual-Reality-Brillen, die einem die eigene Horrorwelt vor Augen führen - wortwörtlich. Betroffene können der Angst aber auch auf anderen Schneisen entsteigen. Eine zentrale Rolle bei der Bändigung spielt die Atmung. Diese lässt sich trainieren. Muskelentspannungsübungen, Biofeedback - also die bewusste Kommunikation mit Körpersignalen - aber auch Sport und Kunst sind hier Kompass und Kontrollinstrument in einem. Wer unter Panikattacken leidet, kann diese mit kleinen Tricks bezwingen. All diese Ansätze bekämpfen die Symptome. Um die Angst bei ihren Wurzeln packen und die Ursachen erkennen sowie angehen zu können, muss man tiefer graben. Dabei braucht es auch Veränderungen von außen - sowohl gesellschaftlicher als auch politischer Art. Angst wächst in gewissen Rahmenbedingungen groß. Angst hat aber auch einen Nutzen. Ein gewisses Maß ist nicht nur sinnvoll, sondern auch nötig, um unser Überleben zu sichern. Neurologisch sitzt die Angst in der Amygdala, einer mandelförmigen Ansammlung aus Nervenzellen im limbischen System - der emotionalen Schaltzentrale unseres Gehirns. Ängste können angeboren oder im Laufe des Lebens erworben worden sein. Dabei gilt: es gibt nichts, was es nicht gibt. Neben geläufigeren Ängsten, etwa vor Spinnen oder vor engen Räumen, bekommen manche Menschen Panikzustände, wenn sie ihr Handy nicht bei der Hand haben - im Fachjargon: Nomophobie. Die Pandemie hat auch neue Formen der Angst heraufbeschworen. Welche Wege führen aus dieser Spirale?

09.30 Uhr
Radiokolleg - Was ist wirklich gesund?

Lebensmittel auf dem Prüfstand (4). Gestaltung: Sabine Nikolay Am Anfang stehen idealerweise Muttermilch und ein paar Monate später geschabte Äpfel, zerquetschte Bananen, gekochte Karotten und Grießbrei. An der Baby-Diät gibt es nicht viel zu rütteln. Nach spätestens einem Jahr wird es jedoch kompliziert, zumindest in jenen Ländern, in denen ein Überfluss an Lebensmitteln die Wahl schwer macht. Was ist wirklich gesund? - fragen wir in dieser Radiokollegwoche und beleuchten ein paar beliebte Lebensmittel genauer: Milch zum Beispiel - eine weiße Emulsion die als Drüsensekret von Kuh, Schaf und Ziege gewonnen wird. Ist Milch so gesund, wie es Werbespots vermuten lassen? Oder fördert sie ungehemmtes Zell-Wachstum, das zu Krebs führen kann? Ein weiteres Beispiel: Die berühmte Mittelmeerdiät mit viel Olivenöl und Fisch: Omega 3-Fettsäuren bringen zweifellos Vorteile für den menschlichen Organismus - aber stimmt das auch, wenn die "Mittelmeer"-Diät in Zentraleuropa mit raffiniertem Olivenöl und tiefgefrorenen Fischen eingehalten wird? Und wie steht es mit grünem Gemüse - ist es wirklich so gesund wie uns Glauben gemacht wird? Überhaupt: Gemüse - hängt der Nähr-Wert nicht auch von Regionalität und Frische ab?

09.45 Uhr
Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Willi Warma, Alicia Edelweiss, Brenk Sinatra, Opus (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Ambra Schuster, Stefan Niederwieser, Walter Gröbchen *Opus - Austropop mit globaler Wirkung* Von der tiefsten Provinz zur Weltkarriere: das ist immer noch eine wirkliche Ausnahme im österreichischen Pop-Universum. Opus, die Rockband aus Judendorf in der Steiermark, hat diese Laufbahn geschafft. Sie existiert seit 1973 und hat ihr letztes Konzert für das Jahresende 2021 angekündigt. Ewald Pfleger (Gesang, Gitarre), Kurt-René Plisnier (Keyboard), Günter Grasmuck (Schlagzeug) und Herwig Rüdisser (Gesang) dürfen eine stolze Lebensbilanz ziehen. Der Song "Live Is Life" wurde zum Markenzeichen von Opus - es wäre aber ungerecht, die Band auf den simplen Gassenhauer zu reduzieren und als "One Hit Wonder" abzustempeln (was international freilich Gültigkeit hat). Orientiert hat sich die Formation um den markanten Sänger Herwig Rüdisser und den Gitarristen Ewald Pfleger an amerikanischem Soft-Rock; sie war mit englischen Texten lange Zeit eine Ausnahmeerscheinung im Umfeld des deutschsprachigen Austropop. Zuvor waren Opus aber schon durch ihren Einsatz für die lokale Szene aufgefallen - so veranstalten sie einige Jahre lang das Austria Rock Festival in Pinkafeld. Von "Flying High" bis "Eleven" - mehrstimmiger Gesang, ein Gespür für radiofreundliche Harmonien und auch die peniblen Studiotüfteleien ihres langjährigen Produzenten Peter Müller machten Opus zu einem der größten und beständigsten heimischen Hitlieferanten der achtziger Jahre. 2009 wurden die Bandmitglieder mit dem Großen goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet. Ihr letztes Album trägt den Titel "Opus Magnum" - ob ihrer fast fünfzigjährigen Karriere, Live-Wirkungskraft bei annähernd 1.500 Konzerten und konsequenten Verwirklichung des früh entwickelten Erfolgsrezepts ein durchaus passendes Etikett. Gestaltung: Walter Gröbchen

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ausgewählt

Mit Mirjam Jessa. Zum 315. Geburtstag von Baldassare Galuppi Sein kleines Arbeitszimmer mit Clavichord sei der Ort, an dem er "Papier beschmutze", so scherzte in perfektem Understatement Baldassare Galuppi mit Charles Burney, als er den englischen Musikreisenden durch sein Haus in Venedig führte. Als Maestro di Cappella der Basilika von San Marco war Galuppi der führende Musiker der Stadt, längst zu allen Ehren gekommen und durch seine internationalen Erfolge und teils mehrjährigen Aufenthalte in London, Wien und St. Petersburg ein europäischer Musiker ersten Ranges. Begonnen hatte alles mit einem desaströsen Misserfolg mit seiner ersten Oper: "La fede nell'incostanza, ossia gli amici rivali" wurde in Chioggia gnadenlos ausgepfiffen. Kein Wunder, hatte der 16jährige Organist aus Burano doch noch keine Ahnung vom Komponieren einer Oper. Er war dennoch so verzweifelt über seinen Misserfolg, dass er schon überlegte, Barbier wie sein Vater zu werden. Der war es auch, der ihm seinen ersten musikalischen Unterricht erteilt hatte. Der Papa spielte immerhin so gut Violine, dass er öffentlich als Geiger im Theater auftrat, zwischen den Akten einer Komödie. Aber aus der Barbier-Karriere wurde dann doch nichts, denn der Komponist Benedetto Marcello war auf ihn aufmerksam geworden und ermöglichte Buranello, wie ihn bald alle nannten, ein Studium bei dem bedeutenden Musikpädagogen Antonio Lotti. Bald avancierte er zum Lieblingsschüler Lottis, der Rest ist Geschichte, Musikgeschichte. Trotz der vielen Opere serie, die er komponierte, gilt Il Buranello - Baldassare Galuppi als Erneuerer der Opera buffa. Was er vor allem auch in Zusammenarbeit mit seinem Landsmann, dem Theatergenie Carlo Goldoni, entwickelte, blieb stilbildend bis zu den Opern Mozarts und Rossinis. Über sein musikdramatisches Werk sollten aber weder seine ergreifenden sakralen Kompositionen vergessen werden noch jene feinen Sonaten und Divertimenti, die er für Tasteninstrumente geschrieben hat. Was für ihn denn gute Musik ausmache, hatte ihn Charles Burney bei seinem Hausbesuch gefragt: "Vaghezza, chiarezza e buona modulazione" lautete seine Antwort, "Anmut, Klarheit und ein schöner Tonfall."

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

"Der ungebetene Gast" von Jan Fridegard. Deutsch von Angelika Gundlach. Es liest Michael König. Der neunjährige Johan, der am Herrenhof die Kühe hütet, ist der Letzte am Frühstückstisch, die ganze Familie arbeitet schon auf den Feldern. Ihm hat man nur die schlechten Stücke des letzten Abendessens übriggelassen. Missgelaunt und traurig treibt er die Kühe auf die Wiese. Da bricht der böse Pfarrhofstier aus ... Der schwedische Autor Jan Fridegard (1897 bis 1968), Sohn eines Landarbeiters, schrieb über das Dorfmilieu und verstand sich als Sprachrohr der Landarbeiter. Sein Hauptwerk ist der fünfbändige Roman "Lars Hard", der als Klassiker der Arbeiterliteratur gilt. Gestaltung: Stefanie Zussner Präsentation: Gudrun Hamböck

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Philipp Weismann. Sol Gabetta und Patricia Kopatchinskaja spielen Duos vom Barock bis zur Moderne Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja und die Cellistin Sol Gabetta kennen sich seit 20 Jahren. Neben vielen gemeinsamen künstlerischen Projekten verbindet die beiden eine enge Freundschaft. Sie seien wie Schwestern, auf der Bühne und im Leben - so beschreiben es die zwei Künstlerinnen. Neben ihren erfolgreichen Solokarrieren musizieren Sol Gabetta und Patricia Kopatchinskaja immer wieder auch im Duo. Auf ihrem neuen Album "SOL PAT" sind nun Aufnahmen in der eher seltenen Besetzung Violine und Violoncello versammelt, die in den Jahren 2014 und 2018 in zwei Schweizer Kirchen entstanden sind. Die Musik reicht vom Barock bis ins 21. Jahrhundert, von J.S. Bach über Maurice Ravel bis hin zu Werken von Iannis Xenakis und Jörg Widmann. Herausgekommen ist ein originelles Album zweier hochkarätiger Instrumentalistinnen, die mit Virtuosität, Charme und Mut zum Risiko diese intime Kammermusik zum Leuchten bringen.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. "Die Sena": Sena Jurinac, Wiener Legenden-Sängerin mit internationaler Karriere Multimedial abrufbar nach neuzeitlicher Art ist aus dieser Ära gar nichts. Und trotzdem lässt sich der "impact", den die blutjung aus Kroatien nach Wien gelangte Sena Jurinac in den wesentlichen Phasen ihrer Karriere vermittelte, nachfühlen. Als da waren: die notgedrungen pionierhaften Zeiten der Wiener Oper ab dem April 1945, mit Jurinac als Hosenrollen-Spezialistin, aber einer Reichweite bis hin zu Puccinis Mimi - die zweite Hochblüte des Glyndebourne Festival, ab den späten Jahren des Dirigenten Fritz Busch, die Sena Jurinac als Mozart-Sopran aufglühen ließ - die individuelle Reifezeit, zwischen "Fidelio"-Leonore, Marschallin, Tosca und Leonora in "La forza del destino". Mit unverwechselbarem Ton repräsentiert die vor 100 Jahren Geborene den Typus Leidenschaftssängerin auf Basis minutiöser Schulung und damit eine schlichtweg ideale Mixtur.

15.30 Uhr
Moment

Die gestrichenen Seiten der Literatur Einen tiefen Einblick in den Schreibprozess eines Autors verschafft der Nachlass von Robert Musil. Auf 7.000 Seiten hat der Schriftsteller sämtliche Notizen, Schmierblätter und Schreibentwürfe zum "Mann ohne Eigenschaften" aufbewahrt. Auffallend sind die kruden und gewalttätigen sexuellen Handlungen, die Robert Musil in den Vorstufen des Romans konkret beschreibt. In der Endfassung ist davon nichts mehr zu lesen. "Die Literatur beginnt mit der Streichung", stellten schon Roland Barthes und Marcel Duchamp fest. "Moment" über gestrichene Manuskriptseiten in der Literaturgeschichte. Gestaltung: Antonia Löffler und Jonathan Scheucher

15.55 Uhr
Ö1 Kinderjournal

Rudi präsentiert das Ö1 Kinderjournal Jeden Donnerstag besucht Rudi seine Kolleginnen und Kollegen in der Nachrichtenredaktion. Gemeinsam mit Franz Renner bespricht er Neuigkeiten aus der ganzen Welt. Gestaltung: Johanna Steiner

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Medizin und Gesundheit

16.40 Uhr
Die Ö1 Kinderuni

Eine Reise durch unser Sonnensystem Gestaltung: Ute Maurnböck Wer einen Blick in den nächtlichen Himmel wirft, sieht blinkende Sterne, die Milchstraße und den Mond und manchmal auch andere Planeten unseres Sonnensystems. Und, erfahren unsere Ö1 Kinderuni-Reporterinnen Olivia, Abigail, Amelie, Carla und Loreley, nichts bleibt wie es ist. Sterne können zum Beispiel schrumpfen oder Planeten kollidieren. Stefan Wallner und Camillo Ricci vom Institut für Astrophysik der Universität Wien erklären die Phänomene des Alls und reisen mit uns von Planet zu Planet. Wobei sich auch bei der Zuordnung der Himmelskörper etwas ändern kann: im August 2006 wurde der Planet Pluto vom Planeten zum Zwergplaneten degradiert, weil er nur noch zwei der nötigen drei Kriterien erfüllt. Zwar kann er um die Sonne kreisen und weist eine runde Form auf - aber er ist zu schwach, um seine Umlaufbahn von anderen Objekten "freizuräumen". Also haben wir offiziell nur noch acht Planeten.

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Neue (Post-)-Lockdown CDs von Gina Schwarz' Pannonica und Triple Ace Von der - auch - kreativen Kraft der Pausen zur Zeit der Pandemie zeugen zwei aktuelle Alben aus Österreich. Die Kontrabassistin und Komponistin Gina Schwarz zog sich im November letzten Jahres, als der zweite Lockdown verhängt wurde, in ihre ruhige Heimatstadt zurück. Sechs Stücke, an sechs Tagen entstanden, spiegeln die wechselnden Stimmungen während der Situation wider: von "Communication in Isolation" bis "Farewell to Resignation". Bei einer Ö1 Radiosession im vergangenen Frühjahr hat Gina Schwarz die Kompositionen mit ihrem Nonett Pannonica aufgenommen und jetzt unter dem Titel "All Alone 2020" veröffentlicht, ergänzt um zwei thematisch passende Vignetten: "Monologue" und "Duologue". Um den Trialog geht es dagegen, wie der Name andeutet, bei der Band Triple Ace - Colours in Jazz, und um verschiedene Farbtöne der Repertoirepalette: Pianist Oliver Kent, Kontrabassist Uli Langthaler und Schlagzeuger Dusan Novakov widmen sich der zeitgenössischen Interpretation von Jazz-Standards oder immergrünen Popsongs ebenso wie Eigenkompositionen. Die erzwungene Ruhephase der letzten Zeit hat sogar ein Dreifachalbum entstehen lassen. "Triple Ace Triple", noch dazu die dritte Veröffentlichung des Trios, enthält je eine CD mit Klassikern aus dem Great American Songbook, Eigenkompositionen und Adaptionen von Poptiteln von Marvin Gaye über Burt Bacharach oder die Beach Boys bis zu den Beatles. Beide neue Alben werden am kommenden Samstag - endlich wieder live - präsentiert.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Die Levante mit: Sven Tost, Althistoriker und Lehrbeauftragter für Alte Geschichte an der Kepler Universität Linz Gestaltung: Barbara Matzner-Volfing Seit der Urgeschichte besiedeln Menschen jenes vorderasiatische Gebiet, das als Levante bekannt ist. Im Einflussbereich antiker Großmächte gelegen, wird diese Region zu einem Schnittpunkt kultureller, wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen. Diese Entwicklungen begünstigen den Aufstieg urbaner Zentren wie Byblos, Antiochia oder Ugarit. Wie sind diese Städte entstanden? Welchen Einfluss hatten sie auf die Levante, aber auch über die Region hinaus? Diesen Fragen widmet sich ein Querschnitt durch die Geschichte einer Urbanisierung in der Levante, vom Neolithikum bis zur Spätantike.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

.diskussionen Das Gesprächsformat am Donnerstag Mit Hintergrundgesprächen, wissenschaftlichen Disputen, interdisziplinären Dialogen, Werkstatt- und Porträtgesprächen, Diskussionen zu aktuellen Themen.

19.30 Uhr
Schubertiade Hohenems 2021

Dover Quartet; Pavel Haas Quartett. Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 12 * Bedrich Smetana: Streichquartett Nr. 2 d-Moll * Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichoktett Es-Dur op. 20 (aufgenommen am 4. Oktober im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems). Präsentation: Stefan Höfel

21.00 Uhr
Im Gespräch

"Die Geschichte meiner Familie wollte geschrieben werden". Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Zora del Buono, Architektin und Schriftstellerin Mit ihrem vierten Roman "Die Marschallin" hat die Schweizer Architektin und Schriftstellerin Zora del Buono nicht nur die Geschichte ihrer europäischen Familie erzählt, sondern auch eine Geschichte über den kommunistisch-antifaschistischen Widerstand in Jugoslawien und Italien. Ihre Großmutter Zora, eine Slowenin und Tito-Verehrerin, lernt am Ende des 1. Weltkrieges ihren späteren Mann, den italienischen Professor für Radiologie, Piero del Buono kennen. Von Bari aus, wo das Ehepaar wohnt, beteiligen sich die beiden großbürgerlichen Kommunisten am Kampf gegen den Faschismus Mussolinis. Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, studierte Architektur an der ETH Zürich und an der Universität der Künste Berlin. Von 1990 bis 1995 war sie als Architektin in Berlin tätig. 1996 war sie Mitbegründerin und Kulturredakteurin der Meeres-Zeitschrift "Mare", deren stellvertretende Chefredakteurin sie lange war. Heute lebt die mehrfach ausgezeichnete freie Schriftstellerin und Journalistin in Zürich und Berlin. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz denkt sie vor dem Hintergrund ihrer eigenen Familiengeschichte darüber nach, mit welchen neuen Herrschern wir in Zukunft zu tun haben werden, wie es um die Demokratie steht und wie das Neue, Revolutionäre in die Welt kommt.

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Fürchtet euch nicht! Wege aus der Angst (4). Gestaltung: Daphne Hruby Was ist wirklich gesund? Lebensmittel auf dem Prüfstand (4). Gestaltung: Sabine Nikolay Lexikon der österreichischen Popmusik.Willi Warma, Alicia Edelweiss, Brenk Sinatra, Opus (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Ambra Schuster, Stefan Niederwieser, Walter Gröbchen

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

"Fast Forward". Jeunesse-Konzert mit Werken von Unterpertinger, Winter und Klement im RadioKulturhaus Dem Werk von Judith Unterpertinger, Manon-Liu Winter und Katharina Klement war das Jeunesse-Konzert der Reihe "Fast Forward" am 16. Oktober 2021 im Wiener RadioKulturhaus gewidmet. Stimme und Violine trafen dabei auf Pianoguts (Klavierteile), Orgel auf Elektronik, visuelle und auditive Ebenen verschmolzen zur Einheit, Klänge an der Grenze zur Hörbarkeit türmten sich zu gewaltigen Klangballungen auf. - Judith Unterpertingers neues Stück "motetten-kabinett" für drei Stimmen nach einem Text von Barbara Hundegger kam dabei als gemeinsamer Kompositionsauftrag von Jeunesse und Ö1 zur Uraufführung. Nach der Pause standen die drei Komponistinnen an diesem Abend auch gemeinsam als Improvisations-Trio deppseafishK auf der RadioKulturhaus-Bühne. Neben dem Klavier kommen bei dieser Besetzung auch andere, dem Klavierinnenraum verwandte originale und selbstentworfene Klangkörper zum Einsatz. Ein Spiel gegen jede Gebrauchsanweisung und eine Klangforschung die verzaubert. Gestaltung: Andreas Maurer

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Ausgewählt

(Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten